Andrew D. Flaming

Der Schlüssel des Hermes
Etwas für Verschwörungstheoretiker
Reiche alte Männer werden ermordet. Nun ja. El-Amarna, Glastonbury, Notre Dame in Paris, der tausendjährige Rosenstock in Hildesheim, nicht zu vergessen – der Vatikan, diese Tatorte machen die Sache schon interessanter. Auch, dass sie alle mit der gleichen Waffenart ermordet werden, einer Garotte und dass sie als Ketzer gebrandmarkt werden. Aber Ketzer welcher Kirche? Verräter einer Geheimgesellschaft? Auch das Ermittlerteam ist ungewöhnlich: Kommissar Moratti und sein Freund, der Bibliothekar Luca – sie sind persönlich mit einem Ort verbunden, der möglicherweise den Tätern als Stützpunkt dient – ein fast aufgegebenes Kloster in Italien. Dazu die junge ehrgeizige Polizistin Marinelli. Der Bibliothekar Luca ist derjenige, der durch sein immenses Wissen Hinweise auf Bildern oder in der Architektur von Kathedralen zusammenfügt. Die Drei absolvieren eine Jagd durch Europa – auf welcher Fährte wird erst spät klar. Irgendwann werden sie selbst zu Gejagten. Absolut spannend und empfehlenswert. Aber – eine miserable Übersetzung macht das Lesen schwer. Vielleicht ein Trick 😉
Erschienen 15. November 2016, 526 Seiten, E-Book 9,20 Euro

Buchblogger

Ich finde es interessant, was Buchbloggerinnen und Buchblogger so treiben, daher habe ich in den letzten Tagen darüber berichtet. Weil ich selbst auch ganz gern Rezensionen schreibe – wenn mir ein Buch gefällt, dann schreib ich’s auch – nehme ich im Juni an der Litblog Convention in Köln teil, ist so schön nahe. Das war vor zwei Jahren schon einmal eine interessante Erfahrung, man kann nie genug dazu lernen.

logo

Übrigens: Der Begriff Rezensionen ist etwas zu hoch gegriffen, es ist einfach meine Meinung, ohne literarische Kategorien.
Und: Heute gibt es beim Blog krimiundkeks ein Interview mit Leonie Haubrich, die auch unter ihrem Namen Heike Fröhling schreibt.

Leonie Haubrich zum Zweiten

Das Buch von Leonie Haubrich wird in einer sogenannten Blog-Tour vorgestellt. Den Anfang machte gestern der Blog buch – leben Bücher & mehr

Heute macht blog-a-holic weiter
Nina Wacht, 31 Jahre jung, berichtet von der Entstehung des Covers für den Haubrich-Thriller, ein Hindernisrennen – auch für mich sehr interessant. Ich habe bisher Glück gehabt mit meinem Grafiker, schon sein erster Entwurf gefiel mir, ein bisschen noch geändert – und gut.

Ich finde, es ist ganz interessant zu sehen, wie eine solche Blog-Tour aussieht.

Leonie Haubrich

Worum geht’s? Um einen weiteren Thriller von Leonie Haubrich. Andere habe ich bereits besprochen und empfohlen.

„Ein Fehlurteil, eine Entführung, ein Psychoduell – und ein Kampf um Gerechtigkeit, der in unfassbare Abgründe führt.
Thomas Juchmann kann aus dem Maßregelvollzug fliehen. Dabei ist er nur von einem Gedanken getrieben: die Konfrontation mit dem Gutachter, der dafür verantwortlich ist, dass Thomas für einen Mord verurteilt wurde, den er nie begangen hat. Elf Jahre lang saß er in der Psychiatrie.
Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als geplant. Bald muss sich Thomas fragen: Gibt es für ihn eine Grenze, die er nicht überschreitet, um sein Ziel durchzusetzen? Ist er wirklich besser als der Gewalttäter, für den ihn alle halten?
Ein dramatischer Psychothriller, in dem aus Jägern Gejagte werden und umgekehrt, in dem Schuld und Unschuld verschwimmen. (Quelle: auf-lose-blaetter.de)“

Leonie Haubrich, Die Sprache des Schmerzes, Erscheinungstag heute, 26.3.18
Einführungspreis E-Book 1,99 statt 3,99 Euro