Ralf Buchholz

Die Toten von der Stindermühle

„Mein ist die Rache, spricht der Herr“ – so steht es in der Bibel. Aber nicht jeder hält sich daran; es gibt immer wieder Menschen, die meinen, sie hätten gute Gründe, die Rache selbst auszuüben. Mit einem solchen Fall haben es die Kommissare Struwe und Fehrmann von der Polizeidirektion Mettmann zu tun. Am Mühlrad der idyllischen Stinder Mühle hängt eine weibliche Leiche. Bald ist klar, dass sie vor ihrem Tod gefoltert wurde. Wer ist sie? Wer könnte der Täter sein? Es bleibt nicht bei dieser einen Toten. Der Täter ist offenbar ein Mann, der den Umgang mit einem Messer gewöhnt ist. Warum gerade diese beiden Frauen? Ein kurzer, knapp erzählter Text, in dem die Spannung nicht nachlässt: 99 Seiten.
Für mich war der Krimi eine Begegnung mit meiner Vergangenheit. Die Stindermühle gehörte zu unseren Ausflugszielen, zu Fuß oder mit dem Goggomobil meiner Schwiegermutter. Anno dazumal, als mein Freund/Verlobter noch in Erkrath wohnte. Aber so ist das wohl mit Romanen, die in einer Gegend spielen, die man gut kennt.

Ralf Buchholz ist in Ratingen geboren, lebt jetzt in Erkrath „am Neanderthal“. Er ist „eigentlich“ bildender Künstler.
Er veröffentlicht seine Bücher im eigenen Verlag, Rabu-Verlag, Erkrath. Veröffentlicht Februar 2014. Teil einer Serie, Band 1

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