Ralf Buchholz

Ich wohne in einem Stadtteil des Städtchens Erkrath: Hochdahl. Ein ruhiger beschaulicher Ort. Dachte ich. Aber im Untergrund spielen sich Szenen ab, die eine andere Sprache sprechen. Mord und Totschlag und Rache.

„Rockerblut“, der Erkrath-Krimi von Ralf Buchholz
Das versierte Ermittler-Duo Struwe und Fehrmann von der Polizeidirektion Mettmann hat wieder einmal einen Mord aufzuklären. Ein Mitglied der „Bloody Loneriders“ liegt in einem kleinen Waldstück am Rande des Ortes, tot, misshandelt. Ein erbostes Mitglied der Loneriders, eine konkurrierende Gang? Da wird es schwer werden, den Täter zu ermitteln. Ein Besuch des Clubheims in Hochdahl wird fällig, ein mulmiges Gefühl begleitet die beiden Kommissare. Zu Recht, Auskünfte bekommen sie nicht, wohl aber die geballte Wut zu spüren, die unter den Bikern herrscht. „Haltet Euch raus, das klären wir unter uns!“
En zweiter Mord, noch grausamer, jetzt traf es ein prominentes Mitglied, den „Rechtsanwalt“ der Biker. Erst der Blick in alte Akten bringt die Kommissare auf die richtige Spur. Hoffentlich können sie weitere Morde verhindern.
Die rund hundert Seiten lesen sich „in einem Rutsch“. Buchholz liebt die kurze Form – Fakten, Fakten, Fakten und kein unnötiges Drum und Dran.
Erschienen im Oktober 2018, Tb 9,50 Euro. Zu bestellen beim Rabu-Verlag
Telefon: 0151-15932526, E-Mail: bookwoodart@gmx.de

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