John Alba

Kessel
Einmal nebeneinander, dann wieder verflochten existieren Welten, in denen es kriminelle Handlungen und fixe Kriminalkommissare gibt und Welten, in denen eine Wiedergängerin auftaucht oder seltsame Materialisationen erschrecken. Ein Freundeskreis aus sechzehnjährigen Schülerinnen und Schülern wird durcheinandergewirbelt. Die Wiedergängerin ist eine ihrer Lehrerinnen, die vor ein paar Monaten gestorben ist. Tatsächlich – wie DNA-Proben ergeben. Was will sie?
Tobias, die Hauptperson hat einen Vater, der seine Mutter halbtot geschlagen hat, er ist ihre einzige Verbindung zum Leben. Und für seinen Vater wünscht er nichts anderes als den Tod. Ein ermordeter Freund, eine verwandelte Freundin – ein bisschen viel zu bewältigen für den Jungen. Leider kann ich mit diesen dürren Worten nicht wirklich beschreiben, was diese Geschichte ausmacht. Ein umfangreiches Buch und nicht eine Sekunde lässt die Spannung nach. Und, was leider selten ist, ein angemessener Schluss. Noch tagelang tat es mir leid, dass das Buch zu Ende gelesen war. Und wer bei Kessel und Wiedergänger an die Kelten denkt, liegt wohl richtig.
John Alba, erschienen März 2017, Taschenbuch 14,98, E-Book 2,99 Euro

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