Buchmesse 2017

messestand

Ein paar Worte zu meiner Fahrt nach Frankfurt, zur Buchmesse. Es fing gar nicht gut an: mein Navi stellte seinen Betrieb ein, als ich das Wiesbadener Kreuz erreichte. Und nun? Gott sei Dank sehe ich mir immer noch vorher die Karten an und wusste, wie ich mein Hotel finden würde. Netterweise konnte ich sofort einchecken und mein Programm hintereinander abarbeiten. Etwas gefällt mir besonders gut: Die Handlungsweise meines Kommissars Meier-Brandt entsprich dem, was Polizisten tun dürfen. Ein launiger Vortrag eines Frankfurter Kommissars und Krimischreibers hat es mir bestätigt.
Als Erstes habe ich beim Stand unseres Verbandes vorbeigeschaut, Ehrensache. Nette Leute. Auf dem Bild ist mein Buch nicht zu sehen, ich habe mich aber davon überzeugt, dass es ausgesellt war. Heute ist es nun verschenkt worden. Ich habe auch eins verschenkt an eine sehr nette Kollegin – Liebesromane sind ihr Ding. Ansonsten schnuppert man mal hier mal da und schwupp, ist der Abend da. An diesem Abend habe ich mit einem Kollegen und seiner besonders lieben Ehefrau zusammengesessen und „lecker gegessen“. Wir haben uns prächtig unterhalten, irre Hobbys gibt es! Tauchen zum Beispiel.
Am Samstag war ich mit meiner Krimifreundin Brigitte verabredet, und ich habe tatsächlich acht Stunden Messebesuch geschafft. Am Stand von BoD – Books on Demand – der Verlag, bei dem wir unsere Krimis veröffentlichen, gab es besonders leckeren Kaffee, Cappuccino mit Herz obendrauf. Und wir wurden netterweise auch vorgestellt als die beiden Damen, die schon zwei Bücher bei BoD herausgebracht haben. Wir haben dann jedes Mal huldvoll gelächelt 😉. Amazon, das unsere E-Books anbietet, hat leider keinen Kaffee gereicht, hatte aber einen tollen Stand. Ab 17.00 Uhr haben Brigitte und ich Standdienst absolviert und neugierigen Leuten, die auch etwas veröffentlichen wollen, Mut gemacht. Bis uns ein strenges Vorstandsmitglied dazwischen funkte und die Interessenten mit ziemlich hohen Anfangsausgaben abschreckte. Brigitte ist ziemlich bald nach Hause gefahren, ich habe noch die sehr nette Kollegen getroffen, mit der ich mich über die jeweiligen Werke unterhalten habe. Siehe oben.
Abendessen gab es für mich erst um 20.30 Uhr, was besonders übel war, weil ich bis dahin nur ein paar Plätzchen gegessen hatte. Das Hotel hatte das normale Restaurant ausgerechnet an diesem Abend geschlossen – Samstag und Messetag … Aber geschmeckt hat es, den Wein dazu kenne ich aus dem Haus am Kirchberg, pardon – aus meinem eigenen Haus. Heute Morgen ging es nach Hause, mein Navi schickte mich auf eine Rundreise, ich hätte irgendwo wenden müssen. Wie durch ein Wunder war ich dann auf einmal am Wiesbadener Kreuz und es ging durch Nebel und Sonnenschein, abwechselnd, heim. Wie schön ist es, wenn man nach einer Irrfahrt endlich das kleine Wörtchen KÖLN erblickt. Man ist auf der richtigen Autobahn.

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