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Lesung Klaus Heimann

Gestern Abend war ich zu einer Lesung im Neandertal. Genauer gesagt im Haus Neandertal No. 1. Jeder Düsseldorfer, der je das Neandertal besucht hat, kennt das Haus – diese feste Burg. Aber wie hat sie sich verändert: hell und licht die Räume und absolut originell die Bewirtung. Geführt wird das Haus seit 2017 von Caterina Klusemann, die hier nicht nur das Café eingerichtet hat, sondern auch vielfältige Veranstaltungen anbietet.
Womit ich bei der Lesung bin: Klaus Heimann las aus seinem neuesten Krimi „Gang zum Friedhof“. Der Gemeindefriedhof von Essen-Haarzopf (der Stadtteil heißt wirklich so). Und was finden wir da vor? Eine Leiche, pietätvoll drapiert auf einem aufgelassenen Grab. Nachdem der Kriminalhauptkommissar Sigi Siebert herausgefunden hat, wer das Opfer ist, und im Kreis seiner Kollegen – Mordkommission Essen – ein erster Verdacht zum Täter geäußert wird – ist die Lesung beendet. Weiterlesen im Buch erwünscht. Das ist halt so üblich.
Und so habe ich mir das Buch gekauft, natürlich mit Widmung des Kollegen Heimann. Dass mich eine spannende Geschichte erwartet, locker flockig geschrieben, das weiß ich bereits, denn ich lese seit vorgestern in dem ersten Krimi, in dem Sigi Siebert tätig wird: „Taxi zum Nordkap“.
Auf dem Foto sind die Hauptpersonen des gestrigen Abends zu sehen: Der Autor, rechts, der Veranstalter des Abends, Ralf Buchholz von der Erkrather KRIMIagentur und in der Mitte Caterina Klusemann. Das Bild wurde aufgenommen mit der Kamera von Ralf, auf das Knöpfchen gedrückt hat ein Fan von Krimilesungen.

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Es war die letzte Veranstaltung der Erkrather KRIMIagentur vor der Sommerpause. Im Herbst geht es weiter, unter anderem mit der 5. Erkrather Kriminacht, ebenfalls im Neandertal No. 1. Darüber werde ich noch öfter schreiben , denn ich werde mitwirken, neben allerlei Prominenz.

Neuer Menüpunkt

Im Kopf meiner Seite ist ein neuer Begriff aufgetaucht: Datenschutzerklärung. Worum geht es? Wir haben alle davon gehört, dass bei Facebook Millionen Daten abhanden gekommen sind. Davon kann hier nicht die Rede sein, aber jeder Einzelne soll geschützt werden. Wer also seinen Namen hier hinterlässt, zum Beispiel – oder vielmehr nur – in einem Kommentar, soll die Möglichkeit haben zu verlangen, dass sein Name gelöscht wird. Würde ich natürlich tun. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, warum jemand einen Kommentar auf diesen Seite abgreifen und woanders veröffentlichen sollte – ein Gedanke, der dazu führt, dass jemand das Löschen verlangt. Aber wenn der Gesetzgeber es sich vorstellen kann …
Sie können sich gern die Datenschutzerklärung durchlesen, aber Vorsicht, es sind 16 DIN-A-4-Seiten. Ein Formular, dass alle Möglichkeiten abdeckt.
Die Verschlüsselung des Blogs versuche ich hinzubekommen, aber anscheinend ist Strato – mein Anbieter dieses Blogs – überlastet. Ich bleibe dran, damit es in Zukunft heißt: https statt http.

Kirchberg-Krimi vier

Erfreulicherweise gerät der Fall Skripal langsam aus den Schlagzeilen. Ich hoffe, dass er bis Ende des Jahres vergessen sein wird. Warum? Das Mordopfer in meinem neuen Detektivroman ist Geheimdienstmann. Zwar nur Verfassungsschutz NRW, aber – er hat in seiner Jugend in der Sowjetunion gewohnt. Die Idee ist schon ein paar Monate alt, was dieser Blog beweisen kann. Aber ich möchte mir natürlich nicht vorwerfen lassen, dass ich so traurige Kapitel er Geschichte ausschlachte. Und die Sowjetunion weglassen, das geht auch nicht, da müsste ich umplanen und ganz viel Text streichen. Ich schreibe inzwischen mit gebremster Energie weiter.

Als Missionarin unterwegs

Heute zum ersten Mal auf der Terrasse des Hauses am Kirchberg – der liegt nördlich vom Rosenhof -in der Sonne gesessen. Die interessante Lebensgeschichte einer Gedichte schreibenden Hochdahlerin gehört und versucht, eine neue Selfpublisherin anzuwerben. Wir hatten uns vor zwei Tagen bei einer Lesung in der Buchhandlung Weber kennengelernt und sofort zu einem Täßchen Kaffee verabredet.

Wie ein Krimi entsteht

Gestern war Tanja Bamme vom Lokalanzeiger Erkrath bei mir. Wir haben uns über die Entstehung meines dritten Bandes der Kirchberg-Krimis unterhalten: Heimliches Gift. Ich habe ihr geschildert, wie die Detektivarbeit von Ruth Bergmann vor sich geht. Da ist zuerst ein Verdacht, dass ein Mord geschehen sein könnte, dann wird überlegt – meist bei Kaffee und Kuchen mit Eveline – wer der Täter sein könnte. Anschließend werden Zeugen befragt – vielmehr Nachbarn oder Verwandte ausgehorcht. Aus den erzielten Auskünften entwickeln sich weitere Fragen und so geht es fort und fort.
Aber darüber wird Tanja Bamme berichten, ihr Artikel wird im Mai erscheinen, und ich werde natürlich darauf verlinken.

Leonie Haubrich

Die Sprache des Schmerzes
Die Ehe von Liz und Christopher steht vor dem Aus. Er, Dr. Gregor Günther, ist Gerichtsgutachter, sie, Dr. Elisabeth Günther ist Kinder- und Jugend-Psychologin. Der Thriller wird aus vier Perspektiven erzählt: Thomas Juchmann, unschuldig zu einem Leben in der Psychiatrie verdammt von Gregor und Jan, ein Kind mit Gewaltfantasien, das von Liz betreut wird.
Langsam schleicht sich Thomas Juchmann in das Leben der Eheleute Günther ein und lernt dabei den kleinen Patienten Jan kennen. Er will beweisen, dass er nicht der unheilbare Gewalttäter ist, als den ihn Gregor beurteilt hat und wird zum Monster, als er Liz, die Ehefrau entführt und quält. Jan, der Junge, wird sein unschuldiger Helfershelfer. Jeder der Vier zeigt in diesem spannenden Thriller sein wahres Gesicht. Für jeden von ihnen entwickelt man Anteilnahme, für Opfer und Täter. Was wird aus dem Kind Jan? Wird Liz ihm helfen können?
Erschienen im März 2018, Tb 8,99, E-Book 3,99
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Wo ist das grüne Sofa?

Blitz und Donner und sehr viel Regen haben die Lesung im Haus Arndt in Langenfeld begleitet. Irgendwie passend zur Spannung in den beiden Kurzgeschichten von Jörg Marenski. Das kleine Fachwerkhaus konnte die Menschenmenge nicht fassen, jedenfalls nicht der Raum im Dachgeschoss, in dem die Lesung stattfand, Oberstübchen genannt. Meine Freundin Brigitte musste auf der Treppe sitzen. Die große Anzahl ergab einen erfreulich üppigen Applaus auch für meine Geschichte: Das Mordkarussell. Es wurde viel gelacht. Damit mich alle verstehen konnten, bekam ich von Marenski einen Kopfhörer verpasst, was richtig professionell aussah. Was fehlte, war das Grüne Sofa.

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Veranstaltet wurde der Abend von der Künstlergruppe Falter und Alice Breukmann stellte Marenski und mich ihren Gästen vor. Das Foto ist von Petra Marenski.