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Selbst publizierte Bücher

Ich publiziere meine Bücher selbst, das will heißen, dass ich die Texte schreibe und sie dann lektorieren lasse, damit kein Blödsinn drin bleibt. Und damit keine Rechtschreibfehlerdrin sind, wird der Text ein zweites Mal in die Mangel genommen. Inzwischen habe ich einen Grafiker mit dem Cover beauftragt und kann dann den Schritt in Richtung Veröffentlichung tun. Ich melde mich bei einer Firma an, die Bücher druckt und vertreibt. Dahin liefere ich den von mir gesetzten Text – Word-Texte allein reichen nicht – und alles geht seinen Gang. Ich halte ein gedrucktes Buch in der Hand und hoffe, dass es irgendjemand kauft und liest. Passiert allerdings selten, denn der Buchhandel mag solche „Werke“ nicht.
Ich nehme also meinen Text, verwandle ihn in ein EBook und Amazon verkauft dann mehr oder weniger davon. Mehr wird es, wenn ich hin und wieder Werbung betreibe.
Um Leute wie mich wogt seit einiger Zeit ein Meinungsstreit, bei dem viele sagen: selbst publizierte Büche sind allesamt Mist. Hierzu biete ich einen Link zu einem sehr interessanten Artikel zum Für und Wider.

Wie es um meine Krimis bestellt ist, das wissen die von Ihnen, die sie gelesen haben, selbst am besten.

Buchmesse 2017

messestand

Ein paar Worte zu meiner Fahrt nach Frankfurt, zur Buchmesse. Es fing gar nicht gut an: mein Navi stellte seinen Betrieb ein, als ich das Wiesbadener Kreuz erreichte. Und nun? Gott sei Dank sehe ich mir immer noch vorher die Karten an und wusste, wie ich mein Hotel finden würde. Netterweise konnte ich sofort einchecken und mein Programm hintereinander abarbeiten. Etwas gefällt mir besonders gut: Die Handlungsweise meines Kommissars Meier-Brandt entsprich dem, was Polizisten tun dürfen. Ein launiger Vortrag eines Frankfurter Kommissars und Krimischreibers hat es mir bestätigt.
Als Erstes habe ich beim Stand unseres Verbandes vorbeigeschaut, Ehrensache. Nette Leute. Auf dem Bild ist mein Buch nicht zu sehen, ich habe mich aber davon überzeugt, dass es ausgesellt war. Heute ist es nun verschenkt worden. Ich habe auch eins verschenkt an eine sehr nette Kollegin – Liebesromane sind ihr Ding. Ansonsten schnuppert man mal hier mal da und schwupp, ist der Abend da. An diesem Abend habe ich mit einem Kollegen und seiner besonders lieben Ehefrau zusammengesessen und „lecker gegessen“. Wir haben uns prächtig unterhalten, irre Hobbys gibt es! Tauchen zum Beispiel.
Am Samstag war ich mit meiner Krimifreundin Brigitte verabredet, und ich habe tatsächlich acht Stunden Messebesuch geschafft. Am Stand von BoD – Books on Demand – der Verlag, bei dem wir unsere Krimis veröffentlichen, gab es besonders leckeren Kaffee, Cappuccino mit Herz obendrauf. Und wir wurden netterweise auch vorgestellt als die beiden Damen, die schon zwei Bücher bei BoD herausgebracht haben. Wir haben dann jedes Mal huldvoll gelächelt 😉. Amazon, das unsere E-Books anbietet, hat leider keinen Kaffee gereicht, hatte aber einen tollen Stand. Ab 17.00 Uhr haben Brigitte und ich Standdienst absolviert und neugierigen Leuten, die auch etwas veröffentlichen wollen, Mut gemacht. Bis uns ein strenges Vorstandsmitglied dazwischen funkte und die Interessenten mit ziemlich hohen Anfangsausgaben abschreckte. Brigitte ist ziemlich bald nach Hause gefahren, ich habe noch die sehr nette Kollegen getroffen, mit der ich mich über die jeweiligen Werke unterhalten habe. Siehe oben.
Abendessen gab es für mich erst um 20.30 Uhr, was besonders übel war, weil ich bis dahin nur ein paar Plätzchen gegessen hatte. Das Hotel hatte das normale Restaurant ausgerechnet an diesem Abend geschlossen – Samstag und Messetag … Aber geschmeckt hat es, den Wein dazu kenne ich aus dem Haus am Kirchberg, pardon – aus meinem eigenen Haus. Heute Morgen ging es nach Hause, mein Navi schickte mich auf eine Rundreise, ich hätte irgendwo wenden müssen. Wie durch ein Wunder war ich dann auf einmal am Wiesbadener Kreuz und es ging durch Nebel und Sonnenschein, abwechselnd, heim. Wie schön ist es, wenn man nach einer Irrfahrt endlich das kleine Wörtchen KÖLN erblickt. Man ist auf der richtigen Autobahn.

Messevorbereitungen sind im Gang

Am 13. Oktober – Freitag – mache ich mich auf den Weg nach Frankfurt zur Buchmesse. Damit ich an den beiden Tagen, die ich dort bin, nichts verpasse, sehe ich mir alle Informationen durch, die ich bekommen kann. Am Freitag sind es nur drei Termine, ich werde erst mittags dort sein. Manches überschneidet sich, die Leute wissen ja nicht, was ich sehen und hören will. Und am Ende winkt ein Gläschen Sekt bei einem Empfang, zu dem ich eingeladen bin. Nachher dann noch „lecker essen“ mit Freunden im Hotel. Schönes Programm, oder?
Am Samstag werden mir dann dreizehn Termine angeboten, von denen ich nur fünf wahrnehmen kann, die anderen überschneiden sich wieder. Das Ende des Tages macht der Standdienst am Stand unseres Verbandes: des SPV – Selbstpublisherverband. Mit netten Leuten, die ich sonst nur über Facebook kenne und mit meiner Krimifreundin Brigitte, die ich seit drei Jahren persönlich kenne. Auf den Regalen können wir dann unsere bisherigen Krimis sehen. Die werden nach Schluss der Messe verschenkt. Ich fahre schon Sonntagvormittag in aller Ruhe nach Hause.

Klappentext für „Heimliches Gift“

Wenn eine seit langem kränkelnde alte Dame „plötzlich und unerwartet“ stirbt, horcht man in der Seniorenresidenz auf. Während die meisten Nachbarn noch von Sterbehilfe tuscheln, weiß Ruth Bergmann bereits, dass Gift im Spiel ist. Die Indizien sprechen eine deutliche Sprache. Und Verwandte der Toten wissen von einer geplanten Testamentsänderung. Ruth, eine pensionierte Finanzbeamtin, ist Meisterin im Befragen und erfährt schnell mehr als ihr lieb ist: Tranquilizer sind im Spiel. Bringen ihre unheilvollen Wirkungen das elegante Haus am Kirchberg in Verruf?
Haben wir es mit ein und demselben Täter zu tun? Die geübte Krimileserin weiß: Giftmischer sind weiblich