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18. Dezember 20 Uhr

18. Dezember 20 Uhr

Heute Abend um 20 Uhr strahlt der Radiosender Neandertal ein Interview mit mir aus. Aufgenommen hat es die Bürgerhauswelle Erkrath in einem professionellen Studio, Interviewer sind Angela Hauk und Fritz Winkelhane.
Wer es hören will: Am PC über das Webradio unter diesem Link.
Viel Spaß mit der Sendung, es gibt interessante Musik zu hören rund um meine Geschichte.

Ralf Buchholz

Ich wohne in einem Stadtteil des Städtchens Erkrath: Hochdahl. Ein ruhiger beschaulicher Ort. Dachte ich. Aber im Untergrund spielen sich Szenen ab, die eine andere Sprache sprechen. Mord und Totschlag und Rache.

„Rockerblut“, der Erkrath-Krimi von Ralf Buchholz
Das versierte Ermittler-Duo Struwe und Fehrmann von der Polizeidirektion Mettmann hat wieder einmal einen Mord aufzuklären. Ein Mitglied der „Bloody Loneriders“ liegt in einem kleinen Waldstück am Rande des Ortes, tot, misshandelt. Ein erbostes Mitglied der Loneriders, eine konkurrierende Gang? Da wird es schwer werden, den Täter zu ermitteln. Ein Besuch des Clubheims in Hochdahl wird fällig, ein mulmiges Gefühl begleitet die beiden Kommissare. Zu Recht, Auskünfte bekommen sie nicht, wohl aber die geballte Wut zu spüren, die unter den Bikern herrscht. „Haltet Euch raus, das klären wir unter uns!“
En zweiter Mord, noch grausamer, jetzt traf es ein prominentes Mitglied, den „Rechtsanwalt“ der Biker. Erst der Blick in alte Akten bringt die Kommissare auf die richtige Spur. Hoffentlich können sie weitere Morde verhindern.
Die rund hundert Seiten lesen sich „in einem Rutsch“. Buchholz liebt die kurze Form – Fakten, Fakten, Fakten und kein unnötiges Drum und Dran.
Erschienen im Oktober 2018, Tb 9,50 Euro. Zu bestellen beim Rabu-Verlag
Telefon: 0151-15932526, E-Mail: bookwoodart@gmx.de

Heike Fröhling

Hin und wieder lese ich außer Krimis auch anderes. Dazu gehören zum Beispiel historische Romane. Das Buch von Heike Fröhling „Gesang des Nordlichts“, das ich kürzlich empfohlen habe, ist weder ein Krimi noch ein historischer Roman. Warum ich es trotzdem auf dieser Seite gezeigt habe: Ich habe Heike Fröhling als Krimi-Autorin kennengelernt, unter dem Namen Leonie Haubrich. Sehr spannende Thriller, hier bei Omas Krimis vorgestellt und unter Rezensionen zu finden. Ihr Familienroman berichtet ausführlich über die Jugend des Vaters in der Zeit nach 1945, also auch ein wenig Historisches, noch dazu aus einer Zeit, die ich selbst erlebt habe und von der viele heutzutage nichts mehr wissen.

Wieder Wirbel mit Geräten

Keine Zeit zum Schreiben: Neues Smartphone und neuer Laptop. Beim Smartphone ist es eine längere Geschichte; der Akku des alten, Samsung S4, machte schnell schlapp und ich meinte, es müsste ein neues her. Es war eins von Motorola. Nach ein paar Tagen stellte sich heraus, dass es einen schwerwiegenden Fehler hatte, es war keine stabile W-LAN-Verbindung herzustellen. Also zurück an Amazon. Und ich zurück zu Samsung, jetzt S7. In den letzten Jahren sind die Programmierer nicht faul gewesen, es hat sich einiges geändert. Was sich nicht geändert hat – der schlappe Akku.
Beim Laptop bin ich auch in meine Vergangenheit zurückgegangen, allerdings 30 Jahre. Mein erster Computer war ein Acer. Ende der achtziger Jahre gekauft. Den neuen richte ich seit gestern Abend ein, ganz, ganz langsam. Man muss es auch genießen können.

Bürgerhauswelle

Gestern Abend bei der Bürgerhauswelle Erkrath im Bürgerhaus Hochdahl mein erstes Radio-Interview in einem Studio. Sah alles sehr beeindruckend aus, Geräte noch und noch. Und dazwischen die Macher der Bürgerhauswelle, fünf Ehrenamtler (eine Ehrenamtlerin inbegriffen 😉). Machen das schon seit dem vorigen Jahrhundert – 1999.
Die Moderatorin, Angela Hauk, und der Interviewer, Fritz Winkelhane. sahen so aus, als würde sie das, was ich sagte, wirklich interessieren. Das beflügelt natürlich. Auch meine kurze Lesung wird eingeblendet, die Anfangsszene von Band eins der Kirchberg-Krimis „Mord am Kirchberg“. Sozusagen die Mutter … nein nicht der Probleme, sondern der Krimireihe.
Im Studio wird nun einiges an Musik eingefügt, alles gut in Form gebracht, und am 18. Dezember wird der Beitrag über Radio Neandertal ausgestrahlt. Reichweite: das Gebiet zwischen Düsseldorf – Wuppertal – Köln. Die Hälfte dieses Gebietes, die Kölner Bucht habe ich von meinem Balkon aus im Blick.

Radiointerview

Nächsten Mittwochabend wird bei der Bürgerhauswelle Erkrath ein Interview mit mir aufgezeichnet. Das wird spannend. Außer den Sensationen aus meinem Leben wird es eine kurze Lesung geben. Ich ringe zwischen einem Bericht aus dem Haus am Kirchberg (7 Minuten) und der Anfangsszene meines erstens Krimis „Mord am Kirchberg“ (2 Minuten). Ich schätze, das wird die Crew der Bürgerhauswelle entscheiden. Die wissen, wie man mit der zur Verfügung stehenden Zeit umgeht.

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So viele neue Freunde

Nach meinem Besuch der BuchPassion habe ich massenhaft Anfragen von Leuten erhalten, die mit mir auf Facebook befreundet sein wollen. Zuerst habe ich da einen Zusammenhang gesehen, aber das ist wohl nicht so. Ich hatte Visitenkarten mit meinen Internetverbindungen verteilt, aber doch nicht so viel. Ich habe nun an die 20 Anfragen bestätigt, weit überwiegend Frauen und noch überwiegender Leute, die schreiben. Vielleicht bringen die Kontakte neue Ideen.
Über manche Anfragen war ich erstaunt: Leute, die nur ständig ihre Profilfotos änderten, aber nichts schrieben. Andere, deren Posts aus dem Jahr 2017 stammen – was wollen die von mir? Das werde ich nie erfahren, denn ich habe sie abgelehnt. Ebenso die, die irgend etwas verkaufen wollen, was mich nicht interessiert.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie die alle auf mich gekommen sind. Leider.

Doch, jetzt weiß ich es, eine der neuen Freundinnen hat es mir verraten. Facebook hat mich bei unendlich vielen Leuten auf die „Angebotsliste“ gesetzt. Und viele haben auf mein Foto geklickt und waren dann auf meiner Liste. Also war mein Post vor ein paar Tagen angebracht: „Liebes Facebook, bitte keine Angebote mehr“. Inzwischen ist Schluss!

BuchPassion in Köln

Am 3. November fand in Köln im Hotel Park Inn ein Signiertag statt, so weit ich gelesen habe, der erste in Deutschland. Es war sehr viel los und ich war auch da.
Meine Krimifreundin Brigitte und ich hatten uns einen Tisch geteilt, auch mit dem Gedanken, dass es uns nicht langweilig werden würde, wir haben uns ja immer etwas zu erzählen. Dazu kamen wir nicht allzu oft, denn es kamen sehr viel interessierte Besucherinnen oder auch Bücherblog-Betreiberinnen an unseren Tisch. Außerdem die eine oder andere Autorin, mit denen wir Erfahrungen ausgetauscht haben. Davon haben wir viel profitiert, viele waren schlauer als wir, teilten aber gern ihre Erfahrungen.

Es hört sich sehr frauenlastig an und so war die Veranstaltung auch. Lesen Männer nicht? Allerdings ist zu sagen, dass es weit überwiegend um Herz & Schmerz ging. Krimiautorinnen gabs nicht viele.

Klaus Heimann

Der Mord eines Anderen
Sigi Siebert und sein junger Kollege von der Mordkommission Essen haben eine harte Nuss zu knacken. In einer Firma, die mit Programmen zur Sicherheit von Firmenimmobilien ihr Geld verdient, wird der Chef ermordet; alle Sicherheitsmaßnahmen haben ihn nicht geschützt, ihm wurde in seinem Büro die Kehle durchgeschnitten. Erst einmal, wer profitiert: Seine taffe Geschäftspartnerin, seine junge, bildschöne Ehefrau, seine griesgrämige Mutter, die immer wieder Geld in seine Firma einschießen muss? Oder jemand von draußen? Seine Art zu leben, Geschäfte zu machen, seine Art, mit Frauen umzugehen, da sammeln sich Gründe für Mordlust an. Tja, aber wie kam der Täter oder die Täterin in sein Büro? Die Kommissare verbringen reichlich viel Zeit damit, sich die Möglichkeiten, von draußen nach drinnen zu kommen, erklären zu lassen. Es gibt keine, eigentlich. Und dennoch ist der grausame Mord passiert. Und wieso ist das der „Mord eines anderen“? Ich werde es nicht verraten. Die Spannung soll bis zum Schluss erhalten bleiben.

Erschienen: Oktober 2018, Tb 12,00, E-Book 3,99 Euro