Archiv des Autors: poettgen

Über poettgen

Ich bin längst nicht mehr berufstätig, daher im Netz unterwegs. Das hält munter. Meine website ist omas-surfbrett.de, eine Unterdomain ist omas-krimi.de

Backup

Vielleicht interessiert es hier jemanden: Beim Aufbau des neuen PC habe ich festgestellt, dass es bei Google ein neues Backup- und Synchronisierungsprogramm gibt. Es ist eine Ergänzung zu Google Drive. Das nutze ich schon länger, um auf einzelnen Blättern festzuhalten, wie meine Personen in den Krimis heißen, wie alt sie sind, wie sie aussehen und so weiter. So kann ich beim Schreiben immer nachsehen, wenn ich es nicht mehr weiß.
Die Texte werden tatsächlich automatisch synchronisiert. Um sie auf einem anderen PC zu nutzen, lädt man sie herunter – sie landen bei den Downloads und von dort schiebt man sie in den passenden Ordner. Den man manchmal auch erst einrichten muss.
Das Herumhampeln mit den Ersatz-Festplatten entfällt. Ich hab meistens vergessen, vorher passende Ordner einzurichten. Ganz wichtige Texte speichere ich – ich bin vorsichtig – auch noch auf Sticks. Allerdings sind die natürlich nicht so aktuell, wie die synchronisierten Texte.

Jörg Marenski

Der Spieler
Das ist ganz neu: Ein Band voller Geschichten, zu denen Songs eines Rocksängers der Anlass waren. Sein Name ist Achim Reichel und ich hatte ihn nie vorher gehört. Was aber an mir liegt. Es sind erfundene Geschichten zu einem seiner Titel, mal auch Selbsterlebtes, das zu einem Titel passt. So zum Beispiel die Geschichte „Rose und Hyäne“. Die Begegnung eines kleinen, neugierigen Jungen mit Rose, für die er mittags etwas zu essen besorgt. Was sich wohltuend auf sein Taschengeld auswirkt. Rose wird leider von ihrem Zuhälter, der Hyäne, geschlagen. Der kleine Kerl versucht einzugreifen, das macht ihn für Rose zum Helden. Dreizehn Geschichten stichwortartig zu beschreiben, das sprengt den Rahmen, aber ich muss doch sagen, dass alle auf ihre Weise berühren, seien es Heitere, Ernste oder Tragische. Seltsamerweise habe ich die Geschichten nicht Stück für Stück gelesen, sie sind so verführerisch, dass ich eine nach der anderen verschlungen habe. Ehrlicherweise nur jeweils drei oder vier.
Es ergibt sich ein Bild des Autors Jörg Marenski, das manchen überraschen wird.
Erschienen im Juli 2017, Tb 12,00 Euro, ISBN 978-3-7431-9014-6, E-Book 2,99 Euro

Mal wieder ein neuer Laptop

Bisher habe ich mit Terra aus dem Jahr 2014 und HP – gebraucht gekauft – gearbeitet. Beide hatten ihre Macken, darum musste ein Neuer her: ein kleiner Lenovo. Das Einrichten nimmt jedes Mal viel Zeit in Anspruch, das ist meine Entschuldigung dafür, dass hier erst einmal Pause ist.

Magical Mystery

Ich müsste mal wieder etwas über anderer Leute Bücher schreiben, sonst wird es den Leserinnen hier vielleicht langweilig. Ich lese gerade von Sven Regener „Magical Mystery oder Die Rückkehr des Karl Schmidt“. Besagter Karl Schmidt erzählt und erzählt – lauter kurioses Zeug. Was vielleicht daran liegt, dass ihm von ärztlicher Seite bescheinigt wurde, er sei ein Multitox. Was heißt: Zigaretten, Alkohol, Gras und so weiter. Zusätzlich zu einem mehr als stressigen Job als Musiker führte das zu einem Zusammenbruch – daher nun die Rückkehr des Karl Schmidt, die Rückkehr in ein normales Leben.
Der erste Teil zeigt das Leben des Herrn Schmidt in einer drogentherapeutischen Einrichtung, einer WG in Hamburg-Altona – nicht wirklich normal. Tagsüber tut er Dienst als Hilfshausmeister in einer Einrichtung für schwer erziehbare Kinder, die allerdings einen sehr hübschen Namen hat: Kinderkurheim Elbauen. Die Abende sind Gruppenabende, also -therapie. Daraus erlöst wird er auf Seite hundert von ehemaligen Kumpels, die mit zeitgenössischer Musik zu Reichtum gekommen sind – Rave und so. Sie brauchen ihn allerdings nicht als Musiker sondern als Chauffeur für ihre Magical-Mystery-Tour durch Deutschland. Sie wissen, dass er gar nichts mehr darf außer Zigaretten. Sie haben in Berlin ein Haus, ein Büro mit vielen Schreibtischen und viel Personal, eine oder einer chaotischer als die anderen. DJs, Sänger und Sängerinnen, einzeln oder in Gruppen. Die Büroarbeit erledigen sie nebenher … Die Plattenlabel: BummBumm und Kratzbombe. Einer der größten Hits: Hallo Hillu (!). Charlie, der Multitox, ist der Fels in der Brandung.
Als Leserin nimmt man Teil an einer Tour mit abendlichen „Konzerten“, einigen Stunden ungesunden Schlafs von acht bis zwölf in billigen Hotels und anschließenden Fahrten in die nächste gebuchte Stadt. Kreuz und quer: Berlin – Bremen – Köln – Hamburg und so weiter. Heiter.
Ich bewundere die Kunst von Sven Regener, Sätze auch schon mal über anderthalb Seiten zu führen, ohne dass man ihm einen Fehler nachweisen kann. Und verständlich ist es auch, Charlie schreibt in der Ichform und hat so allerhand zu denken und zu bedenken, da wird der Satz eben etwas länger. Ich bin erst bei Seite 239 von 504 und muss die zweite Hälfte nachreichen.

Meine Kirchberg-Krimis mal wieder

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Gestern haben 19 Leute meine Krimis gelesen und zwar bis zum Ende. Woher ich das weiß? Das schreibt mir Amazon, bei denen es meine E-Books exklusiv gibt. Zu Ende gelesen – also hat es wohl gefallen. Freut mich.
Da ich gerade von Zahlen spreche: 1.434 Leute haben in den Tagen vom 1. bis zum 7. Juli hier hineingeschaut und hoffentlich auch gelesen.

Viele Verdächtige

Auf Seite hundert taucht plötzlich eine eifersüchtige Ehefrau auf. Was haben Ruth Bergmann und ihre Freundin Eveline bisher übersehen? Eveline hält sie für die Täterin: Im Fernsehen kommt es häufig vor, dass es viele männliche Verdächtige gibt und plötzlich erkennt der Kommissar – die Ehefrau war’s. War’s so?

Meine Autorenseite bei Amazon

Ich möchte mal meine Autorenseite bei Amazon zeigen. Das tolle Foto stammt von einer Fotografin hier in Erkrath, die beiden kleineren Fotos von Lesungen, die ich im vorigen Jahr hatte. An der Frisur kann man erkennen, dass ich beides bin ;-).
Bei der tollen Lesung im Schloss Morsbroich im April haben wir leider keine Fotos gemacht – worüber sich meine Krimi-Freundin Brigitte und ich sehr geärgert haben.