Archiv des Autors: poettgen

Über poettgen

Ich bin längst nicht mehr berufstätig, daher im Netz unterwegs. Das hält munter. Meine website ist omas-surfbrett.de, eine Unterdomain ist omas-krimi.de

Neuer Menüpunkt

Im Kopf meiner Seite ist ein neuer Begriff aufgetaucht: Datenschutzerklärung. Worum geht es? Wir haben alle davon gehört, dass bei Facebook Millionen Daten abhanden gekommen sind. Davon kann hier nicht die Rede sein, aber jeder Einzelne soll geschützt werden. Wer also seinen Namen hier hinterlässt, zum Beispiel – oder vielmehr nur – in einem Kommentar, soll die Möglichkeit haben zu verlangen, dass sein Name gelöscht wird. Würde ich natürlich tun. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, warum jemand einen Kommentar auf diesen Seite abgreifen und woanders veröffentlichen sollte – ein Gedanke, der dazu führt, dass jemand das Löschen verlangt. Aber wenn der Gesetzgeber es sich vorstellen kann …
Sie können sich gern die Datenschutzerklärung durchlesen, aber Vorsicht, es sind 16 DIN-A-4-Seiten. Ein Formular, dass alle Möglichkeiten abdeckt.

Kirchberg-Krimi vier

Erfreulicherweise gerät der Fall Skripal langsam aus den Schlagzeilen. Ich hoffe, dass er bis Ende des Jahres vergessen sein wird. Warum? Das Mordopfer in meinem neuen Detektivroman ist Geheimdienstmann. Zwar nur Verfassungsschutz NRW, aber – er hat in seiner Jugend in der Sowjetunion gewohnt. Die Idee ist schon ein paar Monate alt, was dieser Blog beweisen kann. Aber ich möchte mir natürlich nicht vorwerfen lassen, dass ich so traurige Kapitel er Geschichte ausschlachte. Und die Sowjetunion weglassen, das geht auch nicht, da müsste ich umplanen und ganz viel Text streichen. Ich schreibe inzwischen mit gebremster Energie weiter.

Als Missionarin unterwegs

Heute zum ersten Mal auf der Terrasse des Hauses am Kirchberg – der liegt nördlich vom Rosenhof -in der Sonne gesessen. Die interessante Lebensgeschichte einer Gedichte schreibenden Hochdahlerin gehört und versucht, eine neue Selfpublisherin anzuwerben. Wir hatten uns vor zwei Tagen bei einer Lesung in der Buchhandlung Weber kennengelernt und sofort zu einem Täßchen Kaffee verabredet.

Wie ein Krimi entsteht

Gestern war Tanja Bamme vom Lokalanzeiger Erkrath bei mir. Wir haben uns über die Entstehung meines dritten Bandes der Kirchberg-Krimis unterhalten: Heimliches Gift. Ich habe ihr geschildert, wie die Detektivarbeit von Ruth Bergmann vor sich geht. Da ist zuerst ein Verdacht, dass ein Mord geschehen sein könnte, dann wird überlegt – meist bei Kaffee und Kuchen mit Eveline – wer der Täter sein könnte. Anschließend werden Zeugen befragt – vielmehr Nachbarn oder Verwandte ausgehorcht. Aus den erzielten Auskünften entwickeln sich weitere Fragen und so geht es fort und fort.
Aber darüber wird Tanja Bamme berichten, ihr Artikel wird im Mai erscheinen, und ich werde natürlich darauf verlinken.

Leonie Haubrich

Die Sprache des Schmerzes
Die Ehe von Liz und Christopher steht vor dem Aus. Er, Dr. Gregor Günther, ist Gerichtsgutachter, sie, Dr. Elisabeth Günther ist Kinder- und Jugend-Psychologin. Der Thriller wird aus vier Perspektiven erzählt: Thomas Juchmann, unschuldig zu einem Leben in der Psychiatrie verdammt von Gregor und Jan, ein Kind mit Gewaltfantasien, das von Liz betreut wird.
Langsam schleicht sich Thomas Juchmann in das Leben der Eheleute Günther ein und lernt dabei den kleinen Patienten Jan kennen. Er will beweisen, dass er nicht der unheilbare Gewalttäter ist, als den ihn Gregor beurteilt hat und wird zum Monster, als er Liz, die Ehefrau entführt und quält. Jan, der Junge, wird sein unschuldiger Helfershelfer. Jeder der Vier zeigt in diesem spannenden Thriller sein wahres Gesicht. Für jeden von ihnen entwickelt man Anteilnahme, für Opfer und Täter. Was wird aus dem Kind Jan? Wird Liz ihm helfen können?
Erschienen im März 2018, Tb 8,99, E-Book 3,99
Mehr über Leonie Haubrich

Wo ist das grüne Sofa?

Blitz und Donner und sehr viel Regen haben die Lesung im Haus Arndt in Langenfeld begleitet. Irgendwie passend zur Spannung in den beiden Kurzgeschichten von Jörg Marenski. Das kleine Fachwerkhaus konnte die Menschenmenge nicht fassen, jedenfalls nicht der Raum im Dachgeschoss, in dem die Lesung stattfand, Oberstübchen genannt. Meine Freundin Brigitte musste auf der Treppe sitzen. Die große Anzahl ergab einen erfreulich üppigen Applaus auch für meine Geschichte: Das Mordkarussell. Es wurde viel gelacht. Damit mich alle verstehen konnten, bekam ich von Marenski einen Kopfhörer verpasst, was richtig professionell aussah. Was fehlte, war das Grüne Sofa.

foto

Veranstaltet wurde der Abend von der Künstlergruppe Falter und Alice Breukmann stellte Marenski und mich ihren Gästen vor. Das Foto ist von Petra Marenski.

Lesung in Langenfeld

Gestern gab es in der Rheinischen Post – Langenfeld – einen Hinweis auf meine Lesung im Haus Arndt in Langenfeld. Man bezeichnet mich als „Vertreterin des englischen Kriminalstils, bei dem nie ein Augenzwinkern oder ein Schmunzeln fehlt.“ Das gefällt mir.
Über Jörg Marenski, der ebenfalls liest, heißt es, dass er sich als Krimi-Autor des skandinavischen Stils sieht. „Dabei stehen sehr oft die Psyche des Täters oder auch die der Ermittler im Fokus.“ Das wird spannend.
10. April – Im Haus Arndt, 40764 Langenfeld-Immigrath, Solinger Str. 2 – 19.30 Uhr Eintritt frei

Entlarvt

„Es ist nicht nur die Autorin, die in einer Seniorenresidenz wohnt, sondern auch ihre Cabrio-fahrende, Pralinen-verliebte, Computer-begeisterte Protagonistin Ruth Bergmann.“ Aus der neuesten Rezension von Band eins der Kirchberg-Krimis: Mord am Kirchberg – gerade eben entdeckt.