Thomas Herzberg

Thomas herzberg

Eiskaltes Sylt

Der Bauer Mommsen wird tot aufgefunden. Niemanden wundert das, denn er ist auf Sylt verrufen, hat im Gefängnis gesessen für Taten, über die man nicht spricht. Vier junge Frauen, die durch erlittenes Leid verbunden sind, haben auf Rache gesonnen, für das, was man ihnen in ihrer Kindheit angetan hat. Ist eine von ihnen die Täterin? Der Zustand der Leiche spricht dagegen, die für den Mord erforderliche Kraft hat keines der Mädchen. Die Kommissare Hannah Lambert  und Ole Friedrichsen, stationiert in Niebüll, sind für den Mord auf Sylt zuständig. Schnell wird klar, dass auch die Väter der Mädchen involviert sein könnten. Und nicht nur in diese Tat. Jeder Ermittlungsschritt führt tiefer in die Geheimnisse, die viele der Verdächtigen verbinden. Man lernt Hannah Lambert in diesem zweiten Band der Sylt-Reihe näher kennen und ihre Spürnase bewundern. Absolut lesenswert.

Erschienen Februar 2019, z.Zt. E-Book 0,99 Euro

Maria Höfle

Dein ist die Schuld

Ein junges Mädchen in eleganter roter Robe liegt tot im Vestibül des Elitegymnasiums Sebastianum in Kufstein, abgestürzt aus dem zweiten Stockwerk. Das muss Selbstmord gewesen sein, entscheidet die Leitung des Hauses in Übereinstimmung mit den Polizeibehörden. Aber der ermittelnde Beamte, Chefinspektor Konstantin Schmitt aus Innsbruck gibt sich nicht zufrieden und drängt die Inspektorin Dorothea Keusch in Kufstein dazu, heimlich weiter zu ermitteln. Die sieht erstens eine Chance, ebenfalls in die Abteilung Leib und Leben zu wechseln, andererseits will sie sicher sein, dass es Selbstmord und nicht Mord war. Die Eltern von Elena Goldschmied sowie Lehrer und Schüler des Gymnasiums können ihr nicht helfen, sie legt sich mit dem geistlichen Direktor an, mit einer Neonazigruppe und leider auch mit ihrem eigenen Chef. Der droht Dorothea ihre Entlassung aus dem Dienst an, aber ihr steht plötzlich auch die Lösung vor Augen. Bis dahin haben wir einige spannende Stunden erlebt.

Erschienen November 2018, Tb 114,99, E-Book 4,99 Euro



Europawahl

Pressemitteilung Bonn, 15.2.2019

100 Tage vor der Europawahl: Seniorenorganisationen werben für ein zukunftsfähiges Europa

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) ruft alle Wahlberechtigten auf, am 26. Mai ihre Stimme für ein vereintes und demokratisches Europa abzugeben. In dem Wahlaufruf „JA zu Europa!“ heißt es: „Wir Älteren wissen: Die Europawahl gibt uns die Chance, über die Zukunft Europas mitzuentscheiden. Wir haben es in der Hand, ob Europa seine Potenziale entfalten kann oder ob es in egozentrischen Nationalismus zurückfällt.“ Die BAGSO dringt in der Erklärung darauf, Europa für die Menschen aller Generationen fortzuentwickeln. „Die Zukunft aller, auch die der Älteren, hängt wesentlich vom Wohlergehen der nachfolgenden Generationen ab. Wir wollen, dass es den Kindern gutgeht und auch ihren Familien.“ Als Interessenvertretung der älteren Generationen mahnt die BAGSO auch einen besseren Schutz der Rechte älterer Menschen an. Das gilt zum Beispiel für den Schutz vor Gewalt, für die Sicherstellung von bedarfsgerechter Unterstützung und Pflege und für die soziale Sicherung. Den Wahlaufruf „JA zu Europa“ und weitere Informationen zur Europawahl finden Sie unter www.bagso.de .

Pressekontakt: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) Barbara Stupp Telefon: 0228 / 24 99 93 12 E-Mail: stupp@bagso.de

Christiane Kördel

Seezeichen 13           

Ein Cosy-Krimi, wie er im Buche steht. Blut nur tropfenweise – jedenfalls am Anfang. Junge selbstständige Frau im IT-Geschäft, Hund, Ex-Liebhaber und Neuerwerbung, schnuckelig. Der Bodensee in all seiner Pracht. Wieso wird sie verdächtigt, eine Cyber-Kriminelle zu sein? Der Ex hilft aus der Patsche. Aber da ist immer noch der ungeklärte Todesfall eines jungen Kollegen. Und natürlich die Highheels mit dem ersten Blutstropfen. Ines Fox, die Chefin von Foxinets, hat viele Rätsel aufzuklären. Wer ist ihre neue Nachbarin wirklich? Ist der Freund ihrer Mutter, Kriminalhauptkommissar Schroff (!) ein Verräter? Wird das BKA den Fall klären, bevor auch Ines in Lebensgefahr gerät? Großartig geschrieben, witzig, ohne je zu blödeln.

Erschienen 2016, erster Band einer Reihe, 450 Seiten
Tb 13,99, E-Book 2,99 Euro
 

Neuigkeiten

Sollte sich jemand gefragt haben, wieso hier nicht mehr von den Kirchberg-Krimis die Rede ist, hier ist die Erklärung: Ich habe keine Lustmehr, ganze Romane zu schreiben. Man ist ständig unter Druck und dazu bin ich inzwischen zu alt. War auch mal ziemlich krank. Mein Entschluss also – nur noch kurze Texte schreiben. Meine heiteren Kriminalgeschichten sind sehr beliebt und es macht mir Spaß, sie zu schreiben. Außerdem kehre ich zu einer Aufgabe zurück, die ich für’s Krimi-schreiben aufgegeben hatte – die Mitarbeit an einem Online-Journal. Was dort geschrieben wird, könnte auch meine Leserinnen hier interessieren.
Neben Besprechungen von Krimis, die ich gelesen habe, wird es also allerhand „Gedöns“geben.
Hier auch noch einmal eine Erklärung dafür, warum dieser Blog den Namen „Omas Krimis“ hat. Meine erste große Website hieß „Omas Surfbrett“ und dieser Blog ist ein Anhängsel der Seite. Diese alte Seite wird immer noch häufig besucht, obwohl ich nichts Neues mehr einstellen kann – Windows 10 und Frontpage vertragen sich nicht, obwohl beide aus dem Hause Microsoft sind. Das wird von vielen Nutzern beklagt, aber Klagen hilft nichts, es ist so. Die Seite wird von bis zu zwölftausend Leserinnen pro Monat aufgerufen, was mich natürlich freut. Die Unterseiten zu Katzen – Bilder und Geschichten – Kultur, und sogar Ehrenamt stehen dabei im Vordergrund. 
Ich hoffe, Sie bleiben mir treu, bisher sind es bis zu knapp zehntausend Aufrufe je Monat.

Ulli Eike


Spurlos

Was hat die Seniorenresidenz Lippeblick mit dem Club Paradise zu tun und wieso wird der Lebensgefährte einer Angestellten des Lippeblick am Morgen des Tages ermordet, als sieben Bewohner des Hauses spurlos verschwinden? Der Bus, der sie zu einer Shoppingtour fahren sollte, wird von Spaziergängern leer aufgefunden, Passagiere und Busfahrer – wo sind sie? Das sind die Rätsel, die Lena Stern und ihre Kollegen aus Dortmund und Umgebung zu lösen haben. Zunächst geht es um vermisste Personen, dann um ermordete. Eine Hundertschaft der Polizei versucht, die verschwundenen alten Leute zu finden, die Zeit wird knapp, es ist November und verdammt kalt. Ich habe die Ermittlerin Lena Stern gerade erst kennengelernt, bin aber begeistert von ihrer Art, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Band 9 einer Reihe. Absolut lesenswert.

Erschienen August 2018, 322 Seiten, Tb 9,90, E-Book 0,99 Euro

Inca Vogt

Makaber, aber mit einem Augenzwinkern

Mordserbe

Erben ist schön – aber ein Beerdigungsinstitut? Noch dazu fest in der Hand von Verwandten des Verstorbenen, die selbst nichts erben. Das riecht nach Zwistigkeiten. Leo Nora, die Tochter des nicht ganz Verblichenen(?), hat diesen Vater nie gekannt, sie war eine Waise, die sich irgendwie durchschlug. Erfreulicherweise gibt es neben den zwielichtigen Verwandten den einen oder anderen Freund des Vaters. Sie „adoptieren“ nun die beiden Kinder, neben Leo den etwas älteren Will. Was auch bitter nötig ist. Denn Igor, der Schwager, schreckt anscheinend vor nichts zurück. Da kann man schon mal ins Zittern geraten, aber das wollen wir ja von einem Thriller, einem ganz und gar schwarzen Thriller.
Leo erinnert mich in ganz klein wenig an Amato aus anderen Thrillern. Apropos anderen – dieser ist ganz anders. Wie gesagt makaber, nicht nur wegen des Gewerbes, sondern auch humorvoll, da wo es passt. Locker, leicht geschrieben, man legt den Text nicht gern beiseite, man ist schließlich neugierig.

Erschienen im Juni 2018, Tb 9,95, E-Book 2,99 Euro.

Leonie Haubrich

Dunkelmädchen 
Am Anfang habe ich mich gefragt: Ist das ein Familienroman? Nein, es ist ein Psychothriller. Immer enger wird der Lebensraum von Elena, dieser Mutter, die sich eines Tages sicher ist: Julia ist nicht das Kind, das sie geboren hat. Ihr Mann Johannes tut das als Spinnerei ab, hat immer wieder Gründe, warum sie sich irren muss. Eine Psychiaterin, die er ihr empfiehlt, versucht zu helfen. Vergebens. Durch einen Verzweiflungsakt kommt sie in eine geschlossene Anstalt. Ist sie vielleicht wirklich verrückt, wie Johannes es ihr unterstellt? Er versucht trotzdem, sie mit allen Mitteln dort herauszuholen. Hat er Angst vor dem, was sie ausplaudern könnte? Hat er selbst etwas mit dem Verschwinden des eigenen Kindes zu tun – das sind die finsteren Gedanken, die Elena Tag und Nacht bedrängen. Sie versucht auf eigene Faust, das Rätsel zu klären – aber wird das ihre Probleme lösen? Von irgendwann an, muss man weiterlesen, egal wie spät in der Nacht es ist.

Erschienen Januar 2019,  Tb 9,99 E-Book zZt. 0,99 Euro

Auch WordPress hasste mich

Ich habe eine empfohlene Änderung vorgenommen und schon klappte das Einloggen nicht mehr.  Tagelanges Nachfragen bis endlich ein Kenner anrief und mir per Ferndiagnose weiter half. Ein paar Schritte werden noch erforderlich sein, bis ich sicher sein kann, dass es hier weitergeht. Das würde mich sehr freuen, denn nach wie vor wird der Blog zwischen sechs- bis zehntausendmal im Monat aufgerufen. 

Meine Geräte hassen mich …


… nur weil ich ein paar Tage nicht zu Hause war. Das Telefon hat die alte Störung wieder aufleben lassen: Mal kommt ein Anruf an, mal wieder nicht. Die Benachrichtigung, wer angerufen hat, kommt per E-Mail. Wenigstens das. Mein Handy reagiert auch nur korrekt, wenn es Lust dazu hat, speziell bei WhatsApp hat es nur jedes dritte oder vierte Mal Lust. Das heißt: Ich kann die Tastatur nicht nutzen. In den meisten Fällen muss ich das Gerät ausmachen, wieder anmachen, dann klappt es mit der Tastatur und ich kann meine Nachrichten schreiben.
Der PC, beziehungsweise MS überraschte mich mit der Mitteilung, dass ich Windows 10 aktivieren müsse. Es gab zwei Möglichkeiten, wie das zu machen wäre, die musste ich erst erkunden. Wütend habe ich ausgeschaltet und siehe da, beim Wiedereinschalten war nicht mehr die Rede davon.
Der Kontakt zwischen Laptop und Drucker lässt schon länger zu wünschen übrig, nur hin und wieder klappts mit WLAN, so auch gestern. Aber auch mit dem Druckerkabel tat sich nichts. Was macht man dann? Alle Kabel überprüfen – nix. In letzter Verzweiflung habe ich den Router aus- und eingeschaltet – das war die Rettung. Wieso? Keine Ahnung, denn ich wollte ja mit Kabel drucken. Na, egal, es klappte.
Auch mit dem Programm für die Abgabe der Steuererklärung gab es Misshelligkeiten, aber – da kann ich mich wenigstens beschweren.

Übrigens: Auch WordPress meint es nicht gut mit mir, ich muss vieles neu erlernen. Die Rückkehr zur alten Ansicht wollte ich zwar, habe sie aber nicht bekommen.

Trotz allem wünsche ich Ihnen und mir ein gutes gemeinsames
neues Jahr.