Bürgerhauswelle

Gestern Abend bei der Bürgerhauswelle Erkrath im Bürgerhaus Hochdahl mein erstes Radio-Interview in einem Studio. Sah alles sehr beeindruckend aus, Geräte noch und noch. Und dazwischen die Macher der Bürgerhauswelle, fünf Ehrenamtler (eine Ehrenamtlerin inbegriffen 😉). Machen das schon seit dem vorigen Jahrhundert – 1999.
Die Moderatorin, Angela Hauk, und der Interviewer, Fritz Winkelhane. sahen so aus, als würde sie das, was ich sagte, wirklich interessieren. Das beflügelt natürlich. Auch meine kurze Lesung wird eingeblendet, die Anfangsszene von Band eins der Kirchberg-Krimis „Mord am Kirchberg“. Sozusagen die Mutter … nein nicht der Probleme, sondern der Krimireihe.
Im Studio wird nun einiges an Musik eingefügt, alles gut in Form gebracht, und am 18. Dezember wird der Beitrag über Radio Neandertal ausgestrahlt. Reichweite von Radio Neandertal: das Gebiet zwischen Düsseldorf – Wuppertal – Köln. Die Hälfte dieses Gebietes, die Kölner Bucht habe ich von meinem Balkon aus im Blick.

Radiointerview

Nächsten Mittwochabend wird bei der Bürgerhauswelle Erkrath ein Interview mit mir aufgezeichnet. Das wird spannend. Außer den Sensationen aus meinem Leben wird es eine kurze Lesung geben. Ich ringe zwischen einem Bericht aus dem Haus am Kirchberg (7 Minuten) und der Anfangsszene meines erstens Krimis „Mord am Kirchberg“ (2 Minuten). Ich schätze, das wird die Crew der Bürgerhauswelle entscheiden. Die wissen, wie man mit der zur Verfügung stehenden Zeit umgeht.

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So viele neue Freunde

Nach meinem Besuch der BuchPassion habe ich massenhaft Anfragen von Leuten erhalten, die mit mir auf Facebook befreundet sein wollen. Zuerst habe ich da einen Zusammenhang gesehen, aber das ist wohl nicht so. Ich hatte Visitenkarten mit meinen Internetverbindungen verteilt, aber doch nicht so viel. Ich habe nun an die 20 Anfragen bestätigt, weit überwiegend Frauen und noch überwiegender Leute, die schreiben. Vielleicht bringen die Kontakte neue Ideen.
Über manche Anfragen war ich erstaunt: Leute, die nur ständig ihre Profilfotos änderten, aber nichts schrieben. Andere, deren Posts aus dem Jahr 2017 stammen – was wollen die von mir? Das werde ich nie erfahren, denn ich habe sie abgelehnt. Ebenso die, die irgend etwas verkaufen wollen, was mich nicht interessiert.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie die alle auf mich gekommen sind. Leider.

Doch, jetzt weiß ich es, eine der neuen Freundinnen hat es mir verraten. Facebook hat mich bei unendlich vielen Leuten auf die „Angebotsliste“ gesetzt. Und viele haben auf mein Foto geklickt und waren dann auf meiner Liste. Also war mein Post vor ein paar Tagen angebracht: „Liebes Facebook, bitte keine Angebote mehr“. Inzwischen ist Schluss!

BuchPassion in Köln

Am 3. November fand in Köln im Hotel Park Inn ein Signiertag statt, so weit ich gelesen habe, der erste in Deutschland. Es war sehr viel los und ich war auch da.
Meine Krimifreundin Brigitte und ich hatten uns einen Tisch geteilt, auch mit dem Gedanken, dass es uns nicht langweilig werden würde, wir haben uns ja immer etwas zu erzählen. Dazu kamen wir nicht allzu oft, denn es kamen sehr viel interessierte Besucherinnen oder auch Bücherblog-Betreiberinnen an unseren Tisch. Außerdem die eine oder andere Autorin, mit denen wir Erfahrungen ausgetauscht haben. Davon haben wir viel profitiert, viele waren schlauer als wir, teilten aber gern ihre Erfahrungen.

Es hört sich sehr frauenlastig an und so war die Veranstaltung auch. Lesen Männer nicht? Allerdings ist zu sagen, dass es weit überwiegend um Herz & Schmerz ging. Krimiautorinnen gabs nicht viele.

Klaus Heimann

Der Mord eines Anderen
Sigi Siebert und sein junger Kollege von der Mordkommission Essen haben eine harte Nuss zu knacken. In einer Firma, die mit Programmen zur Sicherheit von Firmenimmobilien ihr Geld verdient, wird der Chef ermordet; alle Sicherheitsmaßnahmen haben ihn nicht geschützt, ihm wurde in seinem Büro die Kehle durchgeschnitten. Erst einmal, wer profitiert: Seine taffe Geschäftspartnerin, seine junge, bildschöne Ehefrau, seine griesgrämige Mutter, die immer wieder Geld in seine Firma einschießen muss? Oder jemand von draußen? Seine Art zu leben, Geschäfte zu machen, seine Art, mit Frauen umzugehen, da sammeln sich Gründe für Mordlust an. Tja, aber wie kam der Täter oder die Täterin in sein Büro? Die Kommissare verbringen reichlich viel Zeit damit, sich die Möglichkeiten, von draußen nach drinnen zu kommen, erklären zu lassen. Es gibt keine, eigentlich. Und dennoch ist der grausame Mord passiert. Und wieso ist das der „Mord eines anderen“? Ich werde es nicht verraten. Die Spannung soll bis zum Schluss erhalten bleiben.

Erschienen: Oktober 2018, Tb 12,00, E-Book 3,99 Euro

Rockerblut

Gestern, 26.10., war ich zu einer Premierenlesung eingeladen. Ralf Buchholz las aus seinem druckfrischen, achten Erkrath-Krimi „Rockerblut“. Ja, auch in Erkrath und erst recht in Hochdahl gibt es Rocker und einen Zusammenstoß mit der Polizei hat es auch gegeben, ich erinnere mich.
Ob allerdings die Kommissare Struwe und Fehrmann an den Ermittlungen beteiligt waren, das ist eher fraglich. Wohl aber werden sie in Ralfs Krimi tätig. Einen kurzen Einblick bekamen wir bei der Lesung, wie es , geht, das zu lesen habe ich noch vor mir. Ergibt natürlich eine weitere Rezension.
Ich habe viele bekannte Gesichter gesehen und viele Hände geschüttelt – man kennt sich in Erkrath, zum Beipiel von Lesungen. Tatort war die Stindermühle, die ich aus meiner Jugend kenne. Immer noch idyllisch gelegen und von sehr freundlichen Besitzern geführt.

Kirchberg-Krimi Nr. vier

Endlich nimmt mein Kirchberg-Krimi Nr. vier wieder Fahrt auf. Es ist das Wort „Seilschaften“ gefallen und das regt die Fantasie sofort wieder an (meine). Da ist dann Google sehr behilflich. Es ist natürlich nicht das Bergklettern gemeint. Sind es Seilschaften von früheren DDR-Bürgern oder von pensionierten Beamten aus dem Innenministerium – Abteilung Verfassungsschutz? Oder haben sich neue im Haus am Kirchberg gebildet?

Alt sein – nein danke?

In einem Beitrag des SWR-Fernsehens wird ausführlich berichtet, dass alte Menschen in Altenheimen mit Benzodiazepinen ruhiggestellt werden und zwar nicht nur hin und wieder, sondern regelmäßig. Diese Tabletten machen erst einmal nur schläfrig – aber auf lange Sicht machen sie abhängig. Falls dann ein Entzug fällig wird – das wird wohl kaum jemand überleben. Etwas Ähnliches kenne ich aus meinem Bekanntenkreis. Ist das nicht teuflisch?
In meinem Krimi „Heimliches Gift“ spielen diese Tabletten eine gewisse Rolle – keine rühmliche.
Für eine gewisse Zeit ist der Beitrag hier zu sehen. Scrollen.

Kriminacht

Am 6. Oktober fand im Café Neandertal No.1die 5. Erkrather Kriminacht statt, von 19.00 bis 23.00 Uhr. So viel Zeit war nötig, weil wir zu fünft waren. Kerstin Lange, Regina Schleheck, Ingo Hoffmann, Carsten Rösler und ich. Und dann gab es noch die Pausen, in denen das Büffet lockte, das Caterina Klusemann hergerichtet hatte. Meine Kriminalgeschichte „Der neueste Mord“ ist hier weiter unten nachzulesen.
Unser Publikum hat immer wieder ganz begeistert applaudiert. Auch die einzelnen Gespräche in den Pausen waren sehr herzlich. Sogar der letzte Erkrather Karnevalsprinz gab sich die Ehre, sehr unterhaltender Mann.