Krimiwoche 2016

Juni 24th, 2016

Allmählich macht sich bei mir Enttäuschung breit – das versprochene Buchpaket ist immer noch nicht da. Bei einer Blogger-Freundin in Köln waren die Bücher schon am Mittwoch angekommen, und bei Facebook sind die Bücher auch schon zu sehen.

Mal was Privates

Juni 23rd, 2016

Gestern habe ich eine chinesische Katze kennengelernt. Sie sah genau so aus wie unsere beiden Kater aus meiner Vergangenheit, nur schlanker. Außerdem habe ich mit zwei Autorinnen zusammengesessen und über Möglichkeiten geredet, mal im größeren Rahmen zu lesen. Zukunftsmusik – aber wir bleiben dran. Wir, das ist eine Autorin, die lange in China (Katze!) gelebt und dort Bücher veröffentlicht hat. Sie hat die nötigen Verbindungen für die erhoffte Lesung. Dann meine Krimifreundin Brigitte, die inzwischen auch fleißig an ihrem neuen Krimi schreibt. Ein anregender Nachmittag, es ist so schön, mal mit ganz neuen Leuten zu reden. Zumal, wenn sie so viel zu erzählen haben.

Neue Rezension

Juni 22nd, 2016

Stückwerk
Wieso dieser Titel? Geht es um das Stückwerk der Polizei: hier ein Stück Wahrheit, dort ein Stückchen Lüge und ganz viele Vermutungen? Oder beschäftigen wir uns doch lieber mit dem Arm, der im Beton eines neu errichteten Pools im noblen Stadtteil Ludenberg steckt? Dem Pool des Schönheitschirurgen, dessen Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt liegt. Wo wohl? Auf der Kö. Macht ihn das verdächtig? Natürlich – sagt man sich auf Seite 18, dem traut man alles zu. Aber „Stück“werk deutet darauf hin, dass noch andere Stücke gefunden werden. Allerdings: Es lässt sich kein ganz ganzer Mensch daraus zusammensetzen. Und nun? Auch andere Grundstücke in bester Lage Düsseldorfs spielen eine Rolle. Tortenstücke sozusagen – viele wollen etwas abhaben. Das kann nicht gut gehen, tut es auch nicht.
Kriminalhauptkommissar Struhlmann, Struller, und Praktikant Jensen, ein cleveres Kerlchen, fügen die losen Fäden, pardon: Stücke zusammen. Und tatsächlich spielt der Schönheitschirurg dabei auch eine Rolle. Recht gehabt.

Ich versuche, so witzig zu schreiben wie die Krimi-Cops, die Autoren dieses ersten Bands einer Serie. Er ist unterhaltend und spannend und fabelhaft konstruiert. Und natürlich authentisch, denn die Autoren nennen sich nicht nur Cops – sie sinds. Sie alle arbeiten in Düsseldorf: Die Krimi-Cops.
Stückwerk, erschienen im Verlag KBV Verlags- und Mediengesellschaft, Hillesheim, 2007

Alltag

Juni 21st, 2016

Nach der doch ziemlich aufregenden Krimiwoche 2016 ist bei mir Ruhe eingekehrt. Bei Ruth Bergmann im Haus am Kirchberg wird die Polizei erwartet. Zwar hatte man in Weimar schon kurz nach dem Mord an Gloria Molenbeck jemanden verhaftet – eine Jugendfreundin – aber die war’s wohl nicht. Jetzt wird in Weimar weiter ermittelt, ob nicht einer der Nachbarn der Täter ist, aber die Akten sind auch an die Polizeidirektion Mettmann gegeben worden. Kriminalhauptkommissar Meier-Brandt und sein Kollege Oberkommissar Lutz werden die Teilnehmer der Reise nach Weimar nochmals vernehmen.

Man lernt nie aus – auch als Krimileserin

Juni 20th, 2016

Auch ein Ergebnis der Krimiwoche 2016 ist der folgende Text von Angélique Mundt, der einige Irrtümer ausräumt:
„Kennt ihr die Szenen, in denen im TV die Angehörigen von den Kommissaren in die Rechtsmedizin gebeten werden, um die Toten zu identifizieren? Wo dann gruselig die arme Mutter in den Obduktionssaal geführt wird, auf eine Bahre starrt, effektvoll das grüne Laken zurückgeschlagen wird und sie ihr Kind identifizieren soll? Alles Show. Niemals muss ein Angehöriger seinen Toten identifizieren. Das ist eine hoheitliche Aufgabe der Polizei. Warum? Na, stellt euch nur mal vor, die verzweifelte Mutter sagt: „Nein, das ist nicht meine Tochter!“. Nun, ist sie es dann wirklich nicht? Nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Tja, dann hätten wir wohl ein Problem. Wer ist es dann? Oder umgekehrt. Da sagt jemand: „Ja, das ist mein Mann“. Stimmt aber aber gar nicht. Der Mann versucht gerade seinen Schulden aus dem Weg zu gehen, in dem er sich ins Ausland absetzt (oder so ähnlich :)) – und die Frau hilft. Dann ist also der unbekannte Tote plötzliche ihr Ehemann? Die Identität wird immer anhand von objektiven Beweisen festgestellt (Fotoabgleich, Tattoos, Narben, Gebiss oder DNA). Dann kommen die Angehörigen – aber nur, um sich in aller Ruhe zu verabschieden! Und natürlich niemals im Obduktionssaal. Die Gesundheitsbehörden, Hygieneinstitut und und und würden reihenweise Herzinfarkte bekommen, wenn Hinz und Kunz durch die Obduktionssäle laufen würden. :)“

Angelique Mundt arbeitet als selbstständige Psychotherapeutin und ehrenamtlich in der Krisenintervention des Deutschen Roten Kreuz Das Sachbuch „Erste Hilfe für die Seele“ erscheint im Herbst 2016
Über ihre Krimis „Denn es wird kein Morgen geben“ und „Nacht ohne Angst“ liest man auf ihrer erstklassig gestalteten Website

Krimiwoche 2016

Juni 20th, 2016

Die Krimiwoche ist zu Ende. Hier wird nicht mehr live berichtet. Es hat aber wohl gefallen, die Zugriffe sind gestiegen. Was mich freut. Leider, leider gibt es keine Kommentare. Daran bin ich gewöhnt, aber ab und zu möchte ich mal darüber jammern. Bei der Krimiwoche habe ich festgestellt, wie nett es ist, wenn man mit anderen Kommentatoren, eigentlich fast nur -rinnen, kommunizieren kann. Meinungen zur Lesung, dann Meinung zum geäußerten Kommentar und wieder Antworten darauf. Schön, was das Netz, in dem Fall Facebook bietet. Jetzt bin ich gespannt auf Reales, nämlich das Bücherpaket.

Letzte Live-Lesung für mich

Juni 19th, 2016

Heute Abend ist es Angélique Mundt. Ihr Titel „Denn es wird kein Morgen geben.“
Alle Lesungen können auch später noch aufgerufen werden. Da kann man sehen, wie mans macht oder auch nicht.
Heute die Moderation von Leif Tewes
Ab und zu stockt es mal, wird wohl an meiner Leitung liegen.
Krisenintervention ist der Hintergrund der wohl ganz üblen Familiengeschichte.
Quellen für den Krimi sind ihre eigene Tätigkeit und die Kenntnisse ihres Ehemannes, der Polizist ist. Das ist eine tolle Ausgangssituation.
Eine sehr erfreuliche Lesung. Hoffentlich gehört das Buch zum Bücherpaket nächste Woche.

Abendlesung 18. Juni

Juni 18th, 2016

„Eisesgrün“ heißt der Kriminalroman, aus dem der Autor Felix Leibrock ab 19.00 Uhr lesen wird.
19.05 Uhr – bitte warten
Seltsamerweise hat schon jemand gelikt, also auf den erhobenen Daumen geklickt. Ob ich nochmals aktivieren soll? Tatsächlich, von selbst geht gar nichts.
Leibrock ist Pfarrer und sieht die Welt wohl mit anderen Augen.
Ziemlich gruseliger Text – Maden und so. Großräumiges Einfrieren – ganze Leiche.
Spielt übrigens in WEIMAR.
Krimileser sind die besseren Menschen, sie lesen die Verbrechen, statt sie auszuführen 😉
Felix Leibrock

Heute Nachmittag

Juni 18th, 2016

Eine köstliche Speed-Lesung: Tante Poldi auf Sizilien. Statt Alterssitz Kriminalfall lösen. Und es gibt einen attraktiven Kommissar mit Interesse an Tante Poldi – Schluss mit Alter. Der Autor: Mario Giordano, ein außerordentlich vielseitiger Mensch. Einer von denen, die sehr gut lesen, was ich bewundere.
Dann ein Chat, auf den ich mich nicht vorbereitet hatte, also keine Fragen, aber die eine oder andere Bemerkung. Die Autorin: Emma Bieling. Eigentlich schreibt sie Liebesromane, ist als Journalistin unterwegs.

Abendlesung Vera Nentwich

Juni 17th, 2016

18.50 stand by – starting soon , verständlich, es fängt erst um 19.00 an.
Fängt pünktlich an. Mal ein paar Schrecksekunden, aber es ging weiter, ohne dass was entfallen wäre. Leider habe ich das schon mal gehört – auf der Messe in Leipzig, sie macht das aber klasse.
Beim Interview erzählt sie, dass sie singt – bei einer Jazzgruppe in Düsseldorf.
Und nun auch neue Szenen. Sie ist ausgesprochen locker und witzig. Macht Spaß.
Das ist ein Video zu einem Ort, der im Buch „Tote Models nerven nur“ vorkommt.
Vera hat einen eigenen Kanal!