Kuriosität

Ich sehe ab und zu bei Google unter meinem Namen nach, was da so gespeichert ist. Nichts Weltbewegendes, aber gestern war ich sehr erstaunt: Das Cover meines ersten Kirchbergbandes „Mord am Kirchberg“ auf der Seite von Booktopia/Australien. Daneben der Hinweis, dass dieser Band nicht mehr auf dem Markt ist. Was für die Printausgabe stimmt. Was mich dann aber verblüffte, war das hier:

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand die Mühe gemacht hatte, meinen Krimi ins Englische zu übersetzen. Kontaktiert hatte mich jedenfalls nie jemand. Die erste ISBN stammt von der Printausgabe, die zweite vom E-Book, jedenfalls lande ich damit bei Amazon (bei der deutschsprachigen Ausgabe ;-))

Band zwei und drei

Ich stelle fest, dass doch tatsächlich auch Print-Exemplare der Bände zwei und drei der Kirchberg-Krimis verkauft werden. Einen großen Anteil daran hat die Buchhandlung Weber hier in Hochdahl. Die vielen tausend anderen Buchhandlungen wissen ja leider gar nichts von der Existenz meiner Krimis. Vielleicht sind es ja auch einzelne Käufe von Verwandten oder Bekannten. Bei den beiden Verkäufen in den USA bin ich mir ganz sicher, wer sie gekauft hat.

Schauerlich

Meine Geschichten sind ja eher locker-flockig als gruselig. Aber die Atmosphäre im Bus war schauerlich, nämlich dunkel. Wie es eine Busfahrt mit sich bringt, waren meine Gäste mir hautnah, was zu sehr persönlichen Gesprächen zwischen den Lesungen führte. Eine schöne Erfahrung. Der Krimibus führte uns durchs nächtliche Erkrath, auch vorbei am Weihnachtsmarkt, der nun heute eröffnet wird. An besonders finsteren Stellen wurde angehalten und die Lesung konnte beginnen. Ich habe vier von meinen Kriminalgeschichten gelesen – die gefielen gut. Auch meine Art zu lesen wurde gelobt – sehr lebendig 🙂 Es gab aber auch nur wenig Tote.
Der Krimibus ist tagsüber der Bürgerbus, der in Erkrath Straßen bedient, die die Rheinbahn nicht erreicht. Abends fährt er schon mal zu besonderen Anlässen. Organisiert wurde die Fahrt von der Erkrather Krimiagentur und ihrem Leiter: Ralf Buchholz. Über Ralf Buchholz ist gerade heute ein großer Artikel in der Rheinischen Post veröffentlicht worden. Gratulation.
Bilder hat Ralf auch gemacht, zum Beispiel dieses:

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Band 4 der Kirchberg-Krimis

Noch hat das Kind keinen Namen, aber wer ermordet wird, das war schon länger klar: Diesmal muss es ein Mann sein. Er war lange Jahre seines Lebens bei einem deutschen Geheimdienst tätig. Was hat er in der Vergangenheit falsch gemacht? Wem hat er so geschadet, dass er späte Rache nimmt?
Irgendwann wird man Ruth Unterlagen zuspielen, die auf einen frühen Aufenthalt in der Sowjetunion schließen lassen. Wird ihr das bei ihren „Ermittlungen“ eine Hilfe sein?