Lesung in Leverkusen

März 25th, 2017

Zum ersten Mal finde ich meinen Namen in einem offiziellen Katalog. Zu dritt lesen wir aus Kurzkrimis und bieten den Zuhörern und Zuhörerinnen die Möglichkeit, den Täter zu erraten, bevor wir zu Ende lesen.

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Die Einladung dazu verdanke ich meiner Krimifreundin Brigitte.

Frühling am Kirchberg

März 23rd, 2017

Nämlich auf meinem Balkon.

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Mord am Kirchberg – ein unterhaltsamer Krimi

März 22nd, 2017

Für den ersten Band meiner Kirchberg-Krimis gibt es eine Werbeaktion, also ein paar Tage für 0,99 Euro zu haben. Als E-Book bei Amazon.

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„Was würden Sie tun, wenn eine Nachbarin vor Ihrer Tür verunglückt wäre und Sie dächten, dass es kein Unfall war, sondern Mord? Ruth Bergmann, eine computerversessene und cabriofahrende Seniorin, beginnt vorsichtig Informationen zu sammeln. Was in ihrem Umfeld, der Seniorenresidenz Am Kirchberg, besonderer Diskretion bedarf. Hinter den glänzenden Kulissen schimmert manches auf, das besser verborgen bliebe.“
Das ist mein Klappentext.

Der Meistersinger

März 17th, 2017

Ich schreibe hin und wieder kleine Geschichten, die im Haus am Kirchberg spielen. Manchmal ist es was Kriminelles, manchmal lustig und manchmal gemein. Die Geschichten sind für den Blog „Insiderstories“ bestimmt, aber diese gibt es jetzt hier:

Der Meistersinger
„Liebe Gerda, ich bin gestern Nachmittag am Großen Salon vorbeigekommen und fand euren Gesang sehr schön. Habt ihr neue Mitglieder?“
Johanna, Margret, Gerda und Elvira saßen bei Kaffee und Kuchen beisammen. Sie hatten einen Tisch an der Fensterfront der Cafeteria ergattert. Waren besonders früh, nämlich schon um halb drei aufgelaufen – sonntags war es immer so voll.
„Ja, zum Beispiel Frau Ewerwein, erst vor einem Monat eingezogen.“ Gerda war schon länger Mitglied der Gruppe, die sich am Samstagnachmittag der Volksmusik widmete. Loblieder kamen bei ihr sehr gut an. Das wusste Elvira, die neu in der Gruppe war und noch Boden gut machen musste.
„Ich bin gestern auch vorbeigekommen und mir hat besonders eine Männerstimme imponiert.“ Margret beugte sich zu Gerda hinüber.
„Das war dann sicher Walther von der Vogelweide.“
„Wie bitte?“ „Wie heißt der?“ „Soll wohl ein Witz sein?“ Drei erstaunte Ausrufe. Gerda lachte schallend.
„So nennen wir ihn, hinter seinem Rücken natürlich. Obwohl ich glaube, dass er eher geschmeichelt wäre als beleidigt.“
„Er liebt wohl Balladen?“ fragte die gebildete Johanna. Sie war einmal Bibliothekarin gewesen, ihre kurz geschnittenen weißen Haare wiesen sie noch immer als Intellektuelle aus.
„Ja, tatsächlich, aber er kommt selten zum Zuge. Wir haben es lieber leichter. So neu ist der aber nicht, gehört schon zu den Gründungsmitgliedern“, erklärte Gerda.
„Warum nennt ihr ihn denn so seltsam?“, fragte Elvira, man sah ihr an, dass der Name Walther von der Vogelweide ihr nicht so geläufig war.
„Ganz einfach – er hält sich für einen Meistersinger.“ Jetzt lachten alle vier.

Gerda und Johanna waren auf dem Weg vom Aufzug zu ihrer jeweiligen Wohnung auf der dritten Etage. Sie kamen vom Mittagessen. Johanna fragte:“ Wo wohnt eigentlich der Meistersinger?“
„Hier auf unserer Etage. Wir sehen ihn selten, weil er zu einer anderen Zeit zu Tisch geht.“
„Ach.“
„Was ist?“
„Bei mir am Tisch war die Rede davon, dass er Gesangsunterricht nehmen will.“
„Toll, das verbessert die Runde um einiges.“

Wieder mal saßen die vier Damen beieinander. Johanna und Margret waren sichtlich missgestimmt.
„Was ist los mit euch? Ist euch eine Laus über die Leber gelaufen?“, fragte Gerda.
„Wie macht sich eigentlich der Meistersinger in eurem Kreis?“, fragte Margret.
„Warum fragst du? Willst du von deiner schlechten Laune ablenken? Wir finden alle, dass er sich gesteigert hat. Es ist ein Genuss, ihm zuzuhören.“
„Walther von der Vogelweide war ein Minnesänger“, mischte Elvira sich ein. Sie hatte ihr Wissen erweitert, mit Hilfe von Google, wie sie freimütig gestand.
„Unserer auch, er tätschelt auch ganz gern mal seine jeweilige Sitznachbarin. Verbunden mit einem Kompliment, allerdings nicht in gesungener Form.“ Gerda plauderte aus der Schule. „Aber er hat sich wirklich gesteigert. Wir werden ihn sicher bald nur noch ‚Meistersinger‘ nennen, das hat er verdient.“ Gerda war ganz enthusiastisch.
„Auf Kosten seiner Nachbarn.“ Johanna äußerte sich mit grämlich verzogenem Mund.
„Wie meinst du das denn?“, fragte Elvira.
„Wie ich es sage.“
„Ich kann euch das erklären“, sagte Margret, wollte wohl die schlechte Stimmung nicht ausufern lassen. Sie holte tief Luft und fuhr fort:“ Er nimmt Gesangsunterricht.“
„Ja, das hat er anklingen lassen.“ Gerda.
„Aber das ist doch schön.“ Elvira.
„Nein.“ „Nein, ganz und gar nicht.“ Margret und Johanna.
„Also raus damit, was ist los?“ Gerda.
„Er hat sich irgendwoher ein Klavier kommen lassen und einen Gesangslehrer engagiert. Ihr wisst, wie dünn die Wände sind.“ Margret.
„Dreimal die Woche!“ Johanna. „110 Dezibel.“ Margret. „Entspricht einer Motorsäge!“ Johanna. „In der Wohnung.“ Margret.

Vor einem Jahr

März 16th, 2017

Vor einem Jahr war ich auf der Leipziger Buchmesse. War anstrengend, aber interessant. In diesem Jahr fahre ich nicht hin, weil es keinen Grund dafür gibt – was ich wissen muss, weiß ich inzwischen. Und Kontakte zu anderen Schreibenden habe ich inzwischen auch hier.

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Das Bild hätte ich wohl besser überarbeitet, viel zu viel Teppichboden 😉

Mord am Kirchberg Band 1

März 15th, 2017

Seit heute gibt es diesen Krimi nur als E-Book – bei Amazon. Das Taschenbuch gibt es nur noch als „gebraucht“ – auch bei Amazon. Und neu bei mir, ich habe noch ein paar Exemplare.
Ich habe schon mal erzählt, warum das so ist: Printexemplare werden nur ganz selten verkauft, anders als die E-Books. Also konzentriere ich mich auf E-Books, was für mich eine Kostenfrage ist. Und nebenher: Werbung kann ich auch nur für E-Books machen, zum Beispiel hier auf diesem Blog, auf den nur Leute kommen, die mit dem Internet umgehen können.

Mal was anderes

März 13th, 2017

Bei meinen Überlegungen, was ich meinen Freundinnen hier mitteilen möchte, nutze ich immer mal das Internet und stoße dabei auf dies und das. Heute mal etwas ganz, ganz anderes, das aber fünfzehn Prozent von Ihnen interessieren könnte. Nämlich die, die hin und wieder oder auch öfter mal unter Migräne leiden. Ich gehöre selbst dazu. So schlimm, wie in diesem Beitrag ist es bei mir nur selten gewesen, aber vielleicht bei Ihnen?

Das ist es

März 10th, 2017

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Das Cover für die E-Book-Neuauflage – nur bei Amazon zu bekommen. Wann, das gebe ich noch bekannt.

Das neue Cover für Mord am Kirchberg (1)

März 8th, 2017

Ich habe mich inzwischen für einen Vorschlag entschieden. Noch kann ich ihn nicht zeigen, weil er noch ein bisschen bearbeitet werden muss. Er ist für das geplante E-Book bei Amazon vorgesehen. Es wird auch weiterhin eine Druckausgabe geben, allerdings nicht in den Buchhandlungen, sondern nur bei mir zu erwerben. Ich halte Sie auf dem laufenden.

Autorinnen unter sich

März 7th, 2017

Gestern war ich mit der Krimi-Freundin Brigitte in einem Restaurant, das auch Hans-Jürgen Wunderlich und Ruth Bergmann hin und wieder besuchen (Mord am Kirchberg). Es hat gewohnt gut geschmeckt und wir haben uns intensiv über unsere Pläne unterhalten. Ein Messe-Besuch in Leipzig gehört nicht dazu, insgesamt teuer und uns fiel nichts ein, was wir dort dringend zu tun hätten. Interessantes im Zusammenhang mit dem Veröffentlichen unserer Krimis haben wir inzwischen von Kollegen aus dem Verband der Selfpublisher erfahren, das genügt erst einmal. Bei Brigitte wird demnächst eine Millionärin ermordet – in Hassfeld in der Eifel. Brigitte kennt sich in der Eifel aus.